Geldentscheid

Investieren für Anfänger: So gelingt der Einstieg in den langfristigen Vermögensaufbau

Geld auf dem Girokonto ist bequem, verliert aber jedes Jahr an Wert. Bei einer Inflationsrate von 3,3 Prozent, wie sie das Statistische Bundesamt für September 2026 vorläufig gemeldet hat, büßen 10.000 Euro innerhalb von zehn Jahren mehr als ein Viertel ihrer Kaufkraft ein, sofern die Teuerung auf diesem Niveau bleibt. Wer langfristig Vermögen aufbauen will, kommt am Investieren deshalb kaum vorbei. Für Anfänger ist der Einstieg dabei deutlich einfacher, als es die Flut an Finanzprodukten und Ratgebervideos vermuten lässt.

Unsere Empfehlung vorweg: Wer keine teuren Schulden hat und eine Reserve für Notfälle besitzt, fährt aus unserer Sicht am besten damit, den langfristigen Teil seines Geldes in einen weltweit gestreuten Aktien-ETF zu investieren – per Sparplan und über ein Depot, das möglichst wenig kostet. Für den Anfang genügt das vollkommen. Alles Weitere ist Feinarbeit: wichtig, aber zweitrangig gegenüber der Entscheidung, überhaupt anzufangen.

Warum Sparen allein nicht reicht

Sparen und Investieren werden oft in einem Atemzug genannt, bezeichnen aber Verschiedenes. Wer spart, legt Geld zurück, etwa auf dem Tagesgeldkonto oder im Festgeld. Wer investiert, kauft Vermögenswerte, die Erträge abwerfen sollen, vor allem Anteile an Unternehmen. Als Aktionär sind Sie an deren Gewinnen beteiligt, sei es über Dividenden oder über steigende Kurse. Dafür schwankt der Wert Ihrer Anlage, zeitweise sogar erheblich.

Warum sollte man sich das antun? Weil Zinsen allein den Kaufkraftverlust derzeit nicht ausgleichen. Nach der Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank im September 2026 liegt der Einlagenzins bei 2,50 Prozent. Gute Tagesgeldkonten zahlen dauerhaft zwischen 2,4 und 3 Prozent, höhere Zinsen gibt es meist nur befristet für Neukunden. Das ist mehr als in den Nullzinsjahren, aber immer noch weniger als die Inflation. Real, also nach Abzug der Teuerung, schrumpft das Ersparte damit weiter – nur langsamer als auf dem Girokonto.

Aktien haben über lange Zeiträume deutlich mehr abgeworfen, und der Grund dafür ist kein Geheimnis: Unternehmen erwirtschaften Gewinne, wachsen mit der Wirtschaft und geben steigende Preise an ihre Kunden weiter. Anleger, die die damit verbundenen Kursschwankungen aushielten, wurden in der Vergangenheit mit einer höheren Rendite entlohnt. Ökonomen sprechen von einer Risikoprämie – garantiert ist sie nicht, aber sie ist der Grund, warum sich das Risiko auf lange Sicht lohnen kann.

Den stärksten Hebel hat dabei die Zeit. Erträge, die im Depot bleiben, erwirtschaften selbst wieder Erträge – das ist der Zinseszinseffekt, bei Aktien gespeist aus Kursgewinnen und wieder angelegten Dividenden. Wie viel dabei der Startzeitpunkt ausmacht, zeigt ein Rechenbeispiel: Wer ab 25 jeden Monat 200 Euro anlegt und bis 67 durchhält, kommt bei angenommenen 6 Prozent Rendite pro Jahr auf rund 434.000 Euro. Wer erst mit 35 beginnt, landet bei etwa 224.000 Euro, obwohl er nur 24.000 Euro weniger eingezahlt hat. Der Vorsprung von zehn Jahren verdoppelt das Ergebnis fast.

Bevor Sie investieren: drei Voraussetzungen

Die folgenden Punkte sind wenig spektakulär, entscheiden aber darüber, ob Sie eine Börsenkrise später gelassen überstehen oder zum ungünstigsten Zeitpunkt verkaufen müssen.

Teure Schulden zuerst tilgen

Ein Dispokredit oder ein teurer Ratenkredit kostet Sie mehr, als ein Depot verlässlich einbringt. Dispozinsen liegen bei vielen Banken im zweistelligen Bereich; jeder Euro, den Sie dort zurückzahlen, bringt Ihnen also eine sichere „Rendite“ in Höhe dieses Zinssatzes. Kein seriöses Investment kann das garantieren. Anders sieht es bei einer günstigen Baufinanzierung aus: Hier müssen Sie nicht erst alles tilgen, bevor Sie mit dem Investieren beginnen.

Einen Notgroschen anlegen

Der Notgroschen ist Ihre Reserve für die kaputte Waschmaschine, die Autoreparatur oder eine Phase ohne Einkommen. Die üblichen Faustregeln reichen von zwei bis sechs Monatsgehältern, was als Orientierung wenig hilft. Wir halten eine andere Bezugsgröße für sinnvoller: Planen Sie drei Monate Ihrer tatsächlichen Ausgaben ein. Wer selbstständig ist, als Alleinverdiener eine Familie versorgt oder um seinen Arbeitsplatz fürchten muss, sollte eher sechs Monate zurücklegen.

Der Notgroschen gehört auf ein Tagesgeldkonto, nicht ins Depot. Dort ist er jederzeit verfügbar und über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Kunde und Bank geschützt. Sein wichtigster Zweck zeigt sich allerdings erst in der Krise: Wer eine solide Reserve hat, muss seine ETF-Anteile nie während eines Kurseinbruchs verkaufen, nur weil plötzlich eine größere Rechnung fällig wird.

Existenzielle Risiken absichern

Eine private Haftpflichtversicherung kostet wenig und schützt vor Schäden, die ein Leben lang nachwirken können. Wer von seinem Arbeitseinkommen abhängt, sollte außerdem prüfen, wie er bei Berufsunfähigkeit abgesichert ist. Ein Depot kann einen Einkommensausfall über Jahrzehnte nicht ersetzen. Erst wenn auch das geklärt ist, ist das Investieren an der Reihe.

Wie viel Geld sollten Sie investieren?

Eine verbreitete Orientierung lautet, 10 bis 20 Prozent des Nettoeinkommens zurückzulegen. Die bekannte 50-30-20-Regel teilt das Einkommen in 50 Prozent für Fixkosten, 30 Prozent für persönliche Wünsche und 20 Prozent zum Sparen auf. Als grobe Richtschnur taugt das, als starre Vorgabe nicht. Wer in einer teuren Großstadt wohnt oder gerade eine Familie gründet, schafft 20 Prozent oft nicht – und das ist kein Grund, gar nicht erst anzufangen.

Wichtiger als die Höhe der ersten Sparrate ist, dass sie regelmäßig fließt und mit der Zeit wächst. Viele Depots erlauben ETF-Sparpläne ab 25 Euro im Monat, manche schon ab einem Euro. Bewährt hat sich ein einfacher Grundsatz: Erhöhen Sie die Sparrate bei jeder Gehaltserhöhung um einen Teil des Zuwachses. Auf diese Weise wächst der Betrag mit Ihrem Einkommen, ohne dass Sie im Alltag etwas vermissen.

Die folgende Tabelle zeigt, was aus verschiedenen Sparraten werden kann. Wir rechnen mit 6 Prozent Rendite pro Jahr, vor Kosten und Steuern. Das ist eine Annahme und keine Prognose: Ein weltweit gestreutes Aktienportfolio hat in der Vergangenheit im Schnitt mehr erzielt, doch hohe historische Renditen lassen sich nicht einfach in die Zukunft fortschreiben.

Monatliche Sparrate nach 10 Jahren nach 20 Jahren nach 30 Jahren
50 € 8.100 € 22.700 € 48.700 €
100 € 16.200 € 45.300 € 97.500 €
250 € 40.600 € 113.400 € 243.600 €
500 € 81.200 € 226.700 € 487.300 €

Rechenbeispiel: 6 % Rendite pro Jahr, monatliche Einzahlung, Werte gerundet, vor Kosten und Steuern. Bei 100 € im Monat zahlen Sie in 30 Jahren selbst 36.000 € ein.

Rechnet man stattdessen mit 4 Prozent, werden aus 100 Euro monatlich nach 30 Jahren rund 68.500 Euro, mit 8 Prozent rund 140.900 Euro. Die Spanne zeigt, wie stark das Ergebnis von der tatsächlichen Marktentwicklung abhängt; schlechtere Verläufe sind ebenfalls möglich. Sie zeigt aber auch, dass schon das niedrigere Szenario das Sparkonto deutlich hinter sich lässt. Ihre eigenen Zahlen können Sie mit unserem ETF-Sparplanrechner durchspielen.

Anlagehorizont und Risiko: Teilen Sie Ihr Geld nach Zeiträumen auf

Die wichtigste Frage beim Investieren lautet nicht „Welcher ETF?“, sondern „Wann brauche ich das Geld?“. Aktien schwanken kurzfristig stark, über lange Zeiträume haben die Erholungen die Einbrüche bisher aber stets mehr als wettgemacht. Daraus folgt eine einfache Regel: Geld, das Sie in absehbarer Zeit benötigen, hat am Aktienmarkt nichts verloren.

Wann brauchen Sie das Geld? Geeignete Anlage Begründung
jederzeit (Notgroschen) Tagesgeld sofort verfügbar, Einlagensicherung
in 1 bis 3 Jahren (Auto, Umzug, Hochzeit) Tagesgeld oder Festgeld kein Kursrisiko, Zins planbar
in 3 bis 10 Jahren Mischung aus Zinsanlagen und Aktien-ETF je kürzer die Frist, desto geringer der Aktienanteil
in mehr als 10 Jahren (Altersvorsorge, Vermögensaufbau) überwiegend Aktien-ETF genug Zeit, um Einbrüche auszusitzen

Wie heftig solche Einbrüche ausfallen können, sollten Sie vor dem Start wissen und nicht erst im Ernstfall erfahren. Der MSCI World, der bekannteste Index für Aktien aus Industrieländern, verlor in Euro gerechnet nach dem Platzen der Dotcom-Blase zwischen 2000 und 2003 rund 54 Prozent. In der Finanzkrise 2007 bis 2009 ging es erneut um 49 Prozent abwärts. Wer im Jahr 2000 auf dem Höhepunkt eingestiegen war, musste deshalb mehr als 13 Jahre warten, bis der alte Höchststand wieder erreicht war; von der Finanzkrise allein erholte sich der Index in knapp sechs Jahren. Der Corona-Crash 2020 kostete etwa ein Drittel, war aber innerhalb eines Jahres wieder aufgeholt.

Die gute Nachricht steckt in derselben Statistik. Nach einer Auswertung der Indexdaten durch Finanztip gab es seit 1975 keinen 15-Jahres-Zeitraum, in dem der MSCI World im Minus lag – gerechnet als Einmalanlage, vor Kosten und Steuern. Im schlechtesten Fall blieben allerdings nur 1,3 Prozent pro Jahr übrig. Im Durchschnitt der Jahre 1975 bis 2024 lag die Rendite netto in Euro bei 9,7 Prozent jährlich. Eine Garantie für die Zukunft ist das nicht, wohl aber ein starkes Argument für Geduld. Wer per Sparplan durch die Krisen hindurch weiter investierte, war zudem meist deutlich früher wieder im Plus, als es die Zahlen oben vermuten lassen, weil er im Tief zu niedrigen Kursen nachkaufte.

Neben dem Zeithorizont zählt Ihre persönliche Risikobereitschaft. Stellen Sie sich ehrlich die Frage, was Sie täten, wenn aus 20.000 Euro im Depot innerhalb eines Jahres 10.000 Euro würden. Wenn Sie in dieser Lage verkaufen würden, ist ein reines Aktienportfolio zu riskant für Sie. Dann ist es klüger, nur einen Teil in den Aktien-ETF zu stecken und den Rest auf dem Tagesgeldkonto zu lassen, etwa im Verhältnis 60 zu 40. Sie verzichten damit auf etwas Rendite, halten Ihre Strategie aber durch, und das ist am Ende mehr wert. Eine Geldanlage ganz ohne Risiko gibt es übrigens nicht. Auch Tagesgeld hat eines: Die Inflation kann die Zinsen auffressen.

Welche Anlageformen eignen sich für Einsteiger?

Die Auswahl an Geldanlagen ist groß, für den Anfang brauchen Sie davon aber nur zwei: Tagesgeld für die Sicherheit und einen breit gestreuten Aktien-ETF für die Rendite. Die Übersicht zeigt, wie wir die gängigen Alternativen für Einsteiger einordnen.

Anlageform Renditechance Risiko Unsere Einschätzung für Einsteiger
Tagesgeld gering, variabel sehr gering Pflicht für den Notgroschen, aber kein Baustein für den Vermögensaufbau
Festgeld gering, fest vereinbart sehr gering sinnvoll für Geld mit festem Verwendungstermin
Anleihen und Renten-ETFs gering bis mittel gering bis mittel später als Beimischung denkbar; zu Beginn reicht Tagesgeld als sicherer Teil
Aktien-ETF (weltweit) hoch kurzfristig hoch, langfristig deutlich geringer unser Grundbaustein
Aktiv gemanagte Fonds hoch, aber durch Kosten geschmälert hoch meist zu teuer für das, was sie leisten
Einzelaktien hoch sehr hoch allenfalls als kleine Beimischung, wenn die Basis steht
Selbst genutzte oder vermietete Immobilie mittel Klumpenrisiko, meist kreditfinanziert kein Einstiegsinvestment
Gold keine laufenden Erträge mittel bis hoch kann man beimischen, muss man nicht
Kryptowährungen spekulativ sehr hoch, Totalverlust möglich raten wir Einsteigern ab

Aktiv gemanagte Fonds versprechen, mit Fachwissen besser abzuschneiden als der Markt. Die Mehrzahl schafft das über lange Zeiträume nicht, kostet aber oft 1,5 Prozent und mehr pro Jahr, beim Kauf über die Bank häufig zusätzlich einen Ausgabeaufschlag von bis zu 5 Prozent. Diese Kosten muss der Fonds erst einmal wieder hereinholen, bevor Sie selbst etwas verdienen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber ETF oder Fonds?

Einzelaktien wiederum sind nicht grundsätzlich schlecht, verlangen aber Zeit, Wissen und die Bereitschaft, mit einzelnen Fehlgriffen viel Geld zu verlieren. Wer mit fünf Aktien startet, ist schlechter gestreut als mit einem einzigen Welt-ETF.

Für Anleger, die sich gar nicht selbst um die Auswahl kümmern möchten, gibt es Robo-Advisor: digitale Vermögensverwalter, die Ihr Geld nach einem vorab gewählten Risikoprofil in ETFs anlegen. Das ist bequem, kostet aber eine zusätzliche Verwaltungsgebühr. Wer bereit ist, einmal einen ETF auszuwählen und einen Sparplan einzurichten, braucht diesen Service nicht. Wer ihn trotzdem nutzen möchte, findet die Anbieter in unserem Robo-Advisor-Vergleich.

Warum ein weltweit gestreuter Aktien-ETF der beste Grundbaustein ist

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds. Er versucht nicht, den Markt zu schlagen, sondern bildet einen Index möglichst genau nach. Ein ETF auf den MSCI World enthält knapp 1.300 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Mit einer einzigen Sparplanrate sind Sie damit an amerikanischen Technologiekonzernen ebenso beteiligt wie an europäischen Industrieunternehmen oder japanischen Autobauern. Diese breite Streuung, die Diversifikation, ist der eigentliche Vorteil: Geht ein Unternehmen pleite, merken Sie das im Gesamtergebnis kaum.

Hinzu kommen niedrige Kosten. Weil ein ETF kein teures Fondsmanagement bezahlen muss, liegen die laufenden Kosten (TER, Total Expense Ratio) großer Welt-ETFs meist zwischen 0,1 und 0,3 Prozent pro Jahr. Gut geregelt ist auch der Fall einer Pleite. Das Fondsvermögen ist vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt; in Deutschland spricht man vom Sondervermögen, für die meisten in Irland oder Luxemburg aufgelegten ETFs gelten vergleichbare EU-Regeln. Und die Wertpapiere in Ihrem Depot bleiben auch dann Ihr Eigentum, wenn der Broker selbst insolvent wird. Die Einlagensicherung brauchen Sie dafür nicht; sie greift nur für Bargeld, etwa auf dem Verrechnungskonto Ihres Depots.

Bleibt die Frage, ob es der MSCI World sein soll oder ein noch breiterer Index. Der MSCI World deckt nur Industrieländer ab, und gut 70 Prozent seines Gewichts entfallen auf US-Unternehmen. Indizes wie der MSCI ACWI oder der FTSE All-World nehmen zusätzlich Schwellenländer wie China, Indien oder Taiwan auf und sind damit etwas breiter aufgestellt. Wir halten beide Varianten für eine gute Basis. Für Neueinsteiger ziehen wir einen Welt-ETF mit Schwellenländern leicht vor, weil er die Streuung ohne zusätzlichen Aufwand vervollständigt. Wer bereits einen MSCI-World-ETF bespart, muss deshalb aber nicht umschichten – der Unterschied zwischen beiden Indizes ist kleiner als der zwischen Anfangen und Abwarten.

Bei der Auswahl des konkreten Fonds helfen wenige Kriterien: eine niedrige TER, ein Fondsvolumen von mehreren hundert Millionen Euro, damit der ETF nicht wegen geringer Größe aufgelöst wird, und ein kostenloser Sparplan in Ihrem Depot. Für den Vermögensaufbau ist ein thesaurierender ETF meist die bequemere Wahl, weil er Dividenden automatisch wieder anlegt; ausschüttende ETFs zahlen sie auf Ihr Verrechnungskonto aus. Wann welche Variante sinnvoller ist, steht in unserem Ratgeber Ausschüttend oder thesaurierend. Die Grundlagen zu Index, Nachbildung und Fondskosten finden Sie unter ETF für Anfänger.

Schritt für Schritt: So starten Sie mit dem Investieren

Steht die Reserve und wissen Sie, wie viel Sie monatlich anlegen wollen, ist der praktische Teil an einem Nachmittag erledigt.

  1. Depot auswählen. Achten Sie auf vier Punkte: keine Depotgebühr, kostenlose oder sehr günstige ETF-Sparpläne, eine große Auswahl an ETFs und einen Anbieter mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland. Der letzte Punkt ist wichtiger, als er klingt. Ein deutsches, sogenanntes steuereinfaches Depot führt die Abgeltungsteuer automatisch ab und berücksichtigt Ihren Freistellungsauftrag; bei einem Auslandsdepot müssen Sie sich selbst darum kümmern. Filialbanken sind für ETF-Sparpläne meist deutlich teurer als Direktbanken und Online-Broker. Welche Anbieter unsere Kriterien erfüllen, zeigt unser Broker-Vergleich.
  2. Depot eröffnen. Die Eröffnung läuft online und dauert meist 15 bis 30 Minuten. Sie brauchen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, Ihre Steuer-Identifikationsnummer und ein Girokonto als Referenzkonto. Ihre Identität bestätigen Sie per Video-Chat, über die Online-Ausweisfunktion oder direkt in der App. Zum Depot gehört in der Regel ein Verrechnungskonto, über das Käufe und Verkäufe abgewickelt werden.
  3. Freistellungsauftrag erteilen. Damit bleiben Kapitalerträge bis 1.000 Euro im Jahr steuerfrei, bei zusammen veranlagten Ehepaaren bis 2.000 Euro. Haben Sie weitere Konten mit Zinsen oder Erträgen, können Sie den Betrag auf mehrere Banken aufteilen.
  4. ETF auswählen. Suchen Sie den gewünschten Fonds über seine ISIN. Diese zwölfstellige Kombination aus Buchstaben und Ziffern bezeichnet jedes Wertpapier eindeutig. So vermeiden Sie Verwechslungen mit ähnlich benannten Fonds.
  5. Sparplan einrichten. Legen Sie Betrag, Rhythmus und Ausführungstag fest. Ein Termin kurz nach dem Gehaltseingang hat sich bewährt, weil das Geld dann investiert ist, bevor es im Alltag verschwindet.
  6. Automatisieren und in Ruhe lassen. Ein Dauerauftrag vom Girokonto auf das Verrechnungskonto sorgt dafür, dass immer genug Geld für die Sparrate bereitliegt. Danach gilt: nicht täglich ins Depot schauen. Ein gründlicher Blick im Jahr genügt.

Eine ausführliche Anleitung mit allen Einstellungen finden Sie in unserem Ratgeber ETF-Sparplan für Anfänger.

Kosten: der unterschätzte Renditefaktor

Über die künftige Rendite lässt sich trefflich streiten, über Kosten nicht – sie fallen sicher an. Beim Investieren sind das vor allem die laufenden Fondskosten, Gebühren für Orders und Sparpläne, eine mögliche Depotgebühr, die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs (Spread) und bei aktiven Fonds oft ein Ausgabeaufschlag. Einzeln wirken diese Posten klein, über Jahrzehnte summieren sie sich zu erheblichen Beträgen.

Das folgende Beispiel geht von einer Sparrate von 200 Euro im Monat über 30 Jahre und 6 Prozent Rendite vor Kosten aus. Eingezahlt werden in dieser Zeit 72.000 Euro.

Jährliche Gesamtkosten Depotwert nach 30 Jahren Abstand zur günstigsten Variante
0,2 % rund 188.000 € –
1,0 % rund 163.100 € rund 24.900 €
1,5 % rund 149.400 € rund 38.600 €
2,0 % rund 137.100 € rund 51.000 €

Vereinfachte Rechnung: Die Kosten mindern die jährliche Rendite; vor Steuern.

Zwischen einem günstigen ETF mit 0,2 Prozent und einem typischen aktiven Fonds mit 1,5 Prozent liegen in diesem Beispiel rund 38.600 Euro – mehr als die Hälfte dessen, was Sie selbst eingezahlt haben. Deshalb halten wir die Kosten nach der Streuung für das wichtigste Auswahlkriterium. Was hinter TER, Spread und Orderkosten steckt, erklären wir im Ratgeber Kosten der Geldanlage; Ihre eigene Situation können Sie mit dem Anlagekostenrechner durchrechnen.

Welche Steuern fallen beim Investieren an?

Auf Kapitalerträge, also Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne, erhebt der Staat die Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Mit dem Solidaritätszuschlag sind es 26,375 Prozent, gegebenenfalls kommt Kirchensteuer hinzu. Erträge bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro im Jahr (Ehepaare: 2.000 Euro) bleiben steuerfrei. Damit Ihre Bank gar nicht erst Steuern einbehält, sollten Sie ihr einen Freistellungsauftrag erteilen; andernfalls holen Sie das Geld erst über die Steuererklärung zurück.

Für Aktien-ETFs gibt es zwei Besonderheiten, die Einsteiger kennen sollten. Die erste ist ein Vorteil: Bei Fonds, die mindestens 51 Prozent ihres Vermögens in Aktien anlegen, sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei. Diese Teilfreistellung soll ausgleichen, dass auf Ebene des Fonds bereits Steuern anfallen. Effektiv zahlen Sie auf Gewinne aus einem Aktien-ETF dadurch rund 18,5 Prozent statt 26,375 Prozent, jeweils ohne Kirchensteuer gerechnet.

Die zweite Besonderheit betrifft thesaurierende ETFs und heißt Vorabpauschale. Weil diese Fonds ihre Erträge nicht ausschütten, besteuert der Staat jedes Jahr vorab einen sogenannten Basisertrag. Seine Höhe richtet sich nach dem Basiszins, den das Bundesfinanzministerium jährlich bekannt gibt; für 2026 beträgt er 3,20 Prozent. Angesetzt werden davon 70 Prozent, höchstens aber der tatsächliche Wertzuwachs des Jahres. In einem Verlustjahr fällt also keine Vorabpauschale an.

Ein Beispiel: Lag Ihr ETF-Depot Anfang 2026 bei 10.000 Euro und ist der Fonds im Jahresverlauf ausreichend gestiegen, beträgt die Vorabpauschale 224 Euro (10.000 Euro × 3,20 % × 0,7). Nach der Teilfreistellung bleiben 156,80 Euro steuerpflichtig. Solange Ihr Sparerpauschbetrag noch nicht ausgeschöpft ist, zahlen Sie darauf nichts. Andernfalls werden gut 41 Euro fällig, die Ihre Bank Anfang 2027 vom Verrechnungskonto einzieht – halten Sie dort im Januar also einen kleinen Betrag bereit. Beim späteren Verkauf werden die bereits versteuerten Vorabpauschalen angerechnet, sodass Sie nicht doppelt zahlen.

Sparplan oder Einmalanlage?

Wer monatlich aus seinem Einkommen spart, für den stellt sich die Frage nicht: Der Sparplan ist die natürliche Lösung. Interessant wird es, wenn ein größerer Betrag auf einmal zur Verfügung steht, etwa durch eine Erbschaft, eine Abfindung oder lange angesammeltes Erspartes.

Statistisch spricht mehr für die sofortige Anlage. Weil Aktienmärkte häufiger steigen als fallen, hat eine Einmalanlage in einer viel zitierten Untersuchung der Fondsgesellschaft Vanguard aus dem Jahr 2012 in rund zwei von drei Fällen besser abgeschnitten, als wenn derselbe Betrag über zwölf Monate verteilt investiert wurde. Der oft gepriesene Cost-Average-Effekt ändert daran nichts. Er beschreibt lediglich, dass Sie mit einer festen Sparrate bei niedrigen Kursen mehr Anteile kaufen als bei hohen. Das ist ein angenehmer Nebeneffekt, aber kein Renditevorteil gegenüber einer Einmalanlage.

Trotzdem gibt es einen guten Grund für das Verteilen, und er liegt in der Psychologie. Wer 50.000 Euro auf einen Schlag investiert und kurz darauf einen Einbruch erlebt, verliert womöglich das Vertrauen und verkauft. Unsere Empfehlung lautet deshalb: Investieren Sie größere Beträge direkt, wenn Sie sich das zutrauen. Wenn nicht, verteilen Sie sie über höchstens zwölf Monate. Länger zu warten kostet im Schnitt Rendite und schiebt die Entscheidung nur auf. Wie sich beide Wege bei unterschiedlichen Kursverläufen entwickeln können, zeigt unser Einmalanlage-oder-Sparplan-Rechner.

Neu ab 2027: Altersvorsorgedepot und Frühstart-Rente

Für Einsteiger, die vor allem fürs Alter vorsorgen, ändert sich 2027 einiges. Der Bundestag hat die Reform der privaten Altersvorsorge im März 2026 beschlossen, der Bundesrat hat ihr im Mai zugestimmt. Ab dem 1. Januar 2027 gibt es das Altersvorsorgedepot, das bei neuen Verträgen die Riester-Rente ablöst; bestehende Riester-Verträge laufen weiter. Der entscheidende Unterschied zum alten System: Das Geld darf ohne Garantiezwang und ohne Versicherungsmantel in ETFs fließen.

Die wichtigsten Eckpunkte nach aktuellem Stand:

Wer 1.800 Euro im Jahr einzahlt, erhält 540 Euro Zulage obendrauf – ein Zuschuss von 30 Prozent, den kein Markt verlässlich liefert. Der Preis dafür ist die Bindung bis zum Ruhestand und die Besteuerung im Alter. Für Geringverdiener und Eltern lohnt sich das Altersvorsorgedepot aus unserer Sicht in den meisten Fällen, weil die Zulagen bei kleinen Beiträgen bis zur Hälfte der Einzahlung ausmachen. Das frei verfügbare Depot macht es aber nicht überflüssig: Für alle Ziele vor dem Ruhestand brauchen Sie weiterhin Geld, an das Sie herankommen. Wer jetzt einsteigen will, sollte deshalb nicht bis 2027 warten, sondern mit einem regulären Depot beginnen und im kommenden Jahr prüfen, ob ein Teil der Altersvorsorge zusätzlich ins geförderte Depot fließen soll.

Die Frühstart-Rente richtet sich an Kinder: Ab 2027 soll der Staat für Kinder ab dem Geburtsjahrgang 2020 zwischen dem 6. und dem 18. Geburtstag monatlich 10 Euro in ein Vorsorgedepot einzahlen. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf im August 2026 beschlossen, das parlamentarische Verfahren läuft noch. Einzelheiten können sich also noch ändern.

Die häufigsten Fehler von Einsteigern

Die meisten Fehler beim Investieren haben weniger mit fehlendem Wissen zu tun als mit menschlichem Verhalten.

Auf den richtigen Zeitpunkt warten. Die Kurse stehen auf Rekordhoch, also lieber erst nach dem nächsten Rückgang einsteigen? Das klingt vernünftig, kostet in der Praxis aber Rendite. Den richtigen Moment erkennt niemand verlässlich im Voraus, auch Profis nicht. Rekordstände sind an der Börse zudem eher die Regel als die Ausnahme, weil die Kurse langfristig steigen.

In der Krise verkaufen. Wer bei einem Minus von 30 Prozent aussteigt, macht aus einem Buchverlust einen echten Verlust und verpasst die Erholung, die oft schneller kommt als erwartet. Legen Sie deshalb schon jetzt fest: Im Crash läuft der Sparplan weiter, verkauft wird nichts.

Zu viele Produkte. Drei verschiedene ETFs auf den MSCI World, dazu ein Technologie-ETF und ein Dividenden-ETF – das wirkt breit gestreut, enthält aber zu großen Teilen dieselben Unternehmen. Ein bis zwei breite ETFs genügen.

Hype und Tipps aus sozialen Medien. Kryptowährungen, Aktien von Trendunternehmen oder angebliche Geheimtipps können kurzfristig viel einbringen und ebenso schnell viel kosten. Für den Vermögensaufbau taugen sie nicht. Wer spekulieren möchte, sollte dafür höchstens einen kleinen Teil seines Geldes verwenden, dessen Verlust er verschmerzen kann.

Teure Beratung ohne Not. Viele Bankberater werden über Provisionen bezahlt und empfehlen entsprechend häufig Produkte mit Ausgabeaufschlag und hohen laufenden Kosten. Fragen Sie bei jeder Empfehlung nach den Gesamtkosten in Euro, und lassen Sie sich nicht zu einer schnellen Unterschrift drängen.

Den Notgroschen investieren. Das Geld für Notfälle gehört nicht ins Depot. Sonst kann es passieren, dass Sie ausgerechnet dann verkaufen müssen, wenn die Kurse am Boden liegen.

Nach dem Start: Was Sie einmal im Jahr prüfen sollten

Ein Depot mit ETF-Sparplan braucht wenig Pflege, ein fester Termin im Jahr ist trotzdem sinnvoll. Prüfen Sie dann, ob die Sparrate noch zu Ihrem Einkommen passt, und erhöhen Sie sie, wenn Ihr Gehalt gestiegen ist. Kontrollieren Sie außerdem, ob der Freistellungsauftrag richtig verteilt ist und ob Ihr Depot noch zu den günstigen gehört. Ein Wechsel ist unkomplizierter, als viele glauben; wie er abläuft, beschreibt unser Ratgeber zum Depotübertrag.

Haben Sie Ihr Geld zwischen Aktien-ETF und Tagesgeld aufgeteilt, verschiebt sich das Verhältnis mit der Zeit, weil die Aktien in guten Jahren schneller wachsen. Weicht die Aufteilung um mehr als etwa fünf bis zehn Prozentpunkte von Ihrem Ziel ab, sollten Sie gegensteuern – am einfachsten, indem Sie die Sparrate eine Zeit lang anders verteilen. Dieses Rebalancing hält Ihr Risiko auf dem Niveau, das Sie ursprünglich gewählt haben. Einzelheiten finden Sie im Ratgeber Rebalancing, den konkreten Bedarf ermittelt unser Rebalancing-Rechner.

Unser Fazit

Der Einstieg ins Investieren ist vor allem eine Frage der Reihenfolge, weniger des Fachwissens. Wer teure Schulden tilgt, einen Notgroschen von drei Monatsausgaben auf das Tagesgeldkonto legt, dann ein günstiges Depot eröffnet und einen Sparplan auf einen weltweit gestreuten Aktien-ETF einrichtet, macht mehr richtig als viele Anleger, die sich jahrelang mit Einzelaktien, Markttiming und immer neuen Finanz-Apps beschäftigen.

Die Schwächen dieser Strategie sollten Sie trotzdem kennen. Ein Aktien-ETF kann in einer Krise die Hälfte seines Werts verlieren und Jahre brauchen, um sich davon zu erholen. Für Geld, das Sie in wenigen Jahren benötigen, ist er deshalb ungeeignet. Wenn Sie aber einen Anlagehorizont von mehr als zehn Jahren mitbringen und Schwankungen aushalten, gibt es aus unserer Sicht keinen einfacheren und günstigeren Weg zum langfristigen Vermögensaufbau.

Unser Rat für den nächsten Schritt: Rechnen Sie aus, wie viel Sie monatlich dauerhaft investieren können, und vergleichen Sie dann die Depots, die unsere Kriterien erfüllen. Den perfekten ETF und den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Einen guten Anfang schon.

Häufige Fragen

Wie lege ich 100 Euro im Monat am besten an?

Wenn Ihr Notgroschen steht, ist ein Sparplan auf einen weltweit gestreuten Aktien-ETF aus unserer Sicht die beste Lösung für Einsteiger. 100 Euro reichen dafür problemlos aus, und viele Depots führen ETF-Sparpläne kostenlos aus. Bei angenommenen 6 Prozent Rendite pro Jahr werden daraus nach 20 Jahren rund 45.000 Euro; eingezahlt haben Sie in dieser Zeit 24.000 Euro.

Ist es sinnvoll, monatlich 1.000 Euro anzulegen?

Ja, sofern Sie sich diesen Betrag dauerhaft leisten können, ohne Ihren Notgroschen anzugreifen oder ins Minus auf dem Girokonto zu rutschen. Planen Sie in den nächsten Jahren größere Ausgaben, etwa für ein Auto oder eine Immobilie, sollte der dafür vorgesehene Teil auf Tagesgeld oder Festgeld liegen. Was Sie länger als zehn Jahre nicht brauchen, gehört auch bei dieser Sparrate in einen breit gestreuten Aktien-ETF.

Wie lange dauert es, 100.000 Euro anzusparen?

Mit 250 Euro im Monat und 6 Prozent Rendite pro Jahr brauchen Sie knapp 19 Jahre, mit 500 Euro knapp 12 Jahre. Ganz ohne Rendite wären es gut 33 beziehungsweise knapp 17 Jahre – ein Unterschied, der zeigt, wie viel die Erträge über lange Zeit beitragen.

Wie lege ich 20.000 Euro am besten an?

Prüfen Sie zuerst, ob Ihr Notgroschen vollständig ist; was fehlt, kommt auf das Tagesgeldkonto. Den Teil, den Sie mehr als zehn Jahre nicht brauchen, können Sie in einen breit gestreuten Aktien-ETF investieren – auf einmal oder verteilt über einige Monate, wenn Ihnen der direkte Einstieg Unbehagen bereitet. Geld für absehbare Ausgaben bleibt auf Tagesgeld oder Festgeld.

Welche Geldanlage ist zurzeit sinnvoll?

Nach der Zinserhöhung der EZB im September 2026 ist Tagesgeld wieder etwas attraktiver geworden. Mit dauerhaft 2,4 bis 3 Prozent bei guten Angeboten liegt es aber weiterhin unter der Inflationsrate. Für den langfristigen Vermögensaufbau bleibt ein weltweit gestreuter Aktien-ETF daher unsere erste Wahl, ergänzt um Tagesgeld für die Reserve. Wer ständig der gerade „besten“ Anlage hinterherjagt, kommt in der Regel zu spät.

Kann ich mit einem ETF alles verlieren?

Bei einem breit gestreuten Index-ETF auf Aktien ist ein Totalverlust praktisch ausgeschlossen, denn dafür müssten mehr als tausend Unternehmen weltweit gleichzeitig wertlos werden. Vorübergehende Verluste von 30 bis 50 Prozent sind dagegen möglich und kamen in der Vergangenheit mehrfach vor. Anders sieht es bei Hebelprodukten, engen Branchen-ETFs oder börsengehandelten Kryptoprodukten aus – dort sind sehr hohe Verluste bis hin zum Totalverlust realistisch. Gegen eine Pleite der Fondsgesellschaft oder Ihres Brokers sind ETF-Anteile im Depot geschützt.

Brauche ich für den Einstieg einen Bankberater?

Nein, für einen ETF-Sparplan brauchen Sie keine Beratung. Wenn Sie dennoch Unterstützung möchten, achten Sie darauf, wie der Berater bezahlt wird: Honorarberater rechnen ihre Leistung offen ab, Provisionsberater verdienen an den Produkten, die sie verkaufen.


Hinweis: Geldentscheid finanziert sich unter anderem über Provisionen von Anbietern, die auf unseren Vergleichsseiten aufgeführt sind. Auf die Einschätzungen in diesem Ratgeber hat das keinen Einfluss.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ist keine Anlageberatung. Die Rechenbeispiele beruhen auf Annahmen; vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Stand aller Zahlen: Oktober 2026.

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