Ergebnis
Bruttoausschüttungen pro Jahr
2.000,00 € pro Jahr, vor Steuern
Aus einem Anlagekapital von 50.000,00 € ergeben sich bei einer angenommenen Ausschüttungsrendite von 4 % pro Jahr rechnerisch 2.000,00 € Bruttoausschüttungen im Jahr, im Durchschnitt 166,67 € pro Monat.
Brutto heißt vor Steuern; Kosten sind nicht gesondert berücksichtigt. Die Ausschüttungsrendite ist eine eigene Annahme, bezogen auf das eingegebene Kapital, keine aktuelle oder zugesagte Rendite; tatsächliche Ausschüttungen können schwanken oder ausfallen. Kursveränderungen sind nicht abgebildet: Das Ergebnis sagt nichts darüber, ob der Wert der Anlage erhalten bleibt.
- Monatsdurchschnitt, brutto
- 166,67 €Jahresbetrag ÷ 12, kein Zahlungsplan
- Anlagekapital
- 50.000,00 €eingegebener Wert, Bezugsgröße der Rendite
- Angenommene Ausschüttungsrendite
- 4 % p. a.eigene Annahme, bezogen auf das Kapital
So wird gerechnet
- Ausschüttungen berechnen: Bruttoausschüttungen pro Jahr = Anlagekapital × Ausschüttungsrendite. Beispiel: 50.000 € × 4 % = 2.000 € im Jahr.
- Monatsdurchschnitt: Jahresbetrag ÷ 12, im Beispiel 2.000 € ÷ 12 ≈ 166,67 €. Das ist ein rechnerischer Durchschnitt, kein Zahlungsplan: Aktien, ETF und Fonds zahlen zu eigenen Terminen aus, häufig jährlich, halbjährlich oder vierteljährlich.
- Benötigtes Kapital berechnen: Kapital = Ausschüttungsziel pro Jahr ÷ Ausschüttungsrendite. Ein Ziel im Monatsdurchschnitt wird zuerst mit 12 multipliziert: 1.000 € im Monat entsprechen 12.000 € im Jahr, und 12.000 € ÷ 4 % = 300.000 €. Bei 0 % Ausschüttungsrendite gibt es für ein positives Ziel keine Lösung.
- Rundung: Gerechnet wird mit voller Genauigkeit; erst die Anzeige wird auf Cent gerundet. Der Monatsdurchschnitt wird aus dem ungerundeten Jahresbetrag abgeleitet.
Die Formeln sind für Dividendenaktien, ausschüttende ETF und ausschüttende Fonds dieselben, eine Auswahl der Anlageart ist deshalb nicht nötig. Thesaurierende ETF und Fonds legen ihre Erträge intern wieder an und zahlen sie nicht aus; für sie ist der Rechner nicht gedacht.
Was das Ergebnis aussagt – und was nicht
- Brutto: Alle Beträge gelten vor Steuern. Kosten wie Depotgebühren oder laufende Fondskosten sind nicht gesondert abgebildet.
- Eigene Annahme: Die Ausschüttungsrendite wird selbst eingegeben und bezieht sich auf das eingegebene Kapital. Der Rechner kennt keine aktuellen Werte und leitet keine tatsächliche Rendite aus Kursen, Kaufkursen oder Zahlungen je Aktie oder Anteil ab.
- Keine Garantie: Ausschüttungen können steigen, sinken, ausgesetzt werden oder ganz entfallen.
- Ausschüttung ist nicht Gesamtrendite: Eine Ausschüttung wird aus dem Wert der Anlage gezahlt; mit dem Ex-Tag sinkt der Kurs oder Anteilswert in der Regel ungefähr um den ausgeschütteten Betrag. Kursveränderungen sind nicht abgebildet, das Ergebnis sagt deshalb nichts darüber, ob der Wert der Anlage erhalten bleibt.
- Benötigtes Kapital: ein mathematisches Szenario für die eingegebene Rendite, keine Zusage verlässlicher Einnahmen und kein Betrag, der sich gefahrlos entnehmen ließe.
Was nicht berücksichtigt ist
- Steuern wie Abgeltungsteuer und ausländische Quellensteuer, Freibeträge und Teilfreistellungen; Nettobeträge werden nicht berechnet.
- Kosten, Kursveränderungen und die Wiederanlage von Ausschüttungen.
- Veränderungen der Ausschüttungen im Zeitverlauf, Inflation und Wechselkurse.
- Tatsächliche Zahlungstermine sowie Daten einzelner Wertpapiere oder Anbieter.
Wie sich ein Sparplan mit Rendite, Kosten und Inflation über die Jahre entwickeln kann, zeigt der ETF-Sparplan- und Sparzielrechner. Welche jährliche Rendite der gesamten Entwicklung einer Anlage entspricht, ermittelt der Renditerechner.
Wie sich ausschüttende und thesaurierende ETF unterscheiden und wie Ausschüttungen besteuert werden, erklärt der Ratgeber Ausschüttend oder thesaurierend.
Die Ergebnisse sind Rechenszenarien für die eingegebenen Werte, keine Prognosen und keine Anlageberatung.